Unterwegs nach Cape St. Francis

headerEs ist ja nun schon wirklich eine ganze Weile her, aber ich hatte ja versprochen noch Bilder aus Neufundland zu zeigen und da ich im Moment wenig Neues zu zeigen habe, gibt es jetzt mal diesen Nachtrag.

Im letzten Jahr war ich nach meiner Forschungsreise auf dem Nordatlantik noch ein paar Tage auf Neufundland unterwegs, unter anderem an einem Nachmittag nach Cape St. Francis.

IMG_4440-2IMG_4412-3Unsere Tour begann bei herrlichstem Wetter in dem kleinen Örtchen Pouch Cove, direkt an der Atlantikküste und führte uns ca. 7 km die Küste hinauf bis zur Nordwestspitze der Halbinsel Avalon. Der Weg war allerdings mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Obwohl er sehr gut ausgebaut und gepflegt war, mussten wir ständig über Felsen und Steine klettern, Bachläufe überqueren und einige Steigungen meistern.

In jeder Bucht eröffnete sich uns ein neuer Blick auf die schroffen Felsformationen, von denen die steile Küste hier gekennzeichnet ist, so sah es in jeder Bucht sehr ähnlich, aber zugleich ganz anders aus.

Der Weg führte immer wieder abwechselnd durch dichte, windstille Wälder und offene Felsplateaus, auf denen ein starker Wind wehte, weshalb ich abwechselnd durchgeschwitzt und ausgekühlt war und ständig meine Jacke aus- und wieder anzog.

IMG_4421-3 IMG_4390-3Nach einer anstrengenden Wanderung, für die wir etwa 3,5 Stunden gebraucht hatten, kamen wir schließlich am Cape St. Francis an. Wir hatten uns einen schönen Blick von einem Aussichtspunkt erhofft und auf der Landkarte auch bereits die Markierung eines Leuchtturms gesehen.

IMG_4365-3IMG_4384-2Nun wurden wir allerdings mit der ernüchternden Realität konfrontiert, denn der Zugang und der Blick auf die äußerste Spitze des Kaps samt Leuchtturm wurde von einem großen Metalltor mit Stacheldraht versperrt. Davon ließen wir uns aber nicht die Laune verderben, denn der Weg bis dorthin hatte schon einiges an Aussicht geboten.

Für den Rückweg entschieden wir uns, den geschotterten und daher deutlich einfacher zu laufenden Fahrweg zu nehmen. So wurde uns zwar keine Panoramaaussicht geboten, aber wir waren bereits nach einer Stunde wieder beim Auto und machten uns auf den Weg zurück zum Ferienhaus.

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