Feb. 2014, In der Mitte

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Da hat er gerade beim letzte Foto des Monats über den Goldenen Schnitt und Harmonie fabuliert und dass man einen Bildschwerpunkt am besten nicht direkt in die Mitte nimmt und nun soll diese Regel direkt wieder gebrochen werden…?
Tja, es gibt in der Fotografie nuneinmal keine Regel (und sei sie noch so golden, siehe Foto des Monats Januar, https://simonwett.wordpress.com/jan-2014-der-goldene-schnitt/), die einfach stur angewendet werden kann.

Das „In-die-Mitte-nehmen“ kann verschiedene Effekte haben. Hier ist es folgender: Der Betrachter wird geradezu in das obige Bild hineingezogen. Vier Diagonalen führen aus den Ecken des Bildes in die Bildmitte hinein und lenken den Blick auf das Hauptmotiv, das kleine Wasserschlösschen in der Speicherstadt.

IMG_7576Besonders wenn man das Augenmerk auf ein bestimmtes Motiv des Bildes lenken will, aber auch bei Spiegelungen, die eine besondere Ruhe ausstrahlen, wenn man die Spiegelebene in die Mitte  des Bildes legt, ist es durchaus gerechtfertigt das Hauptmotiv auch schon einmal in die Mitte zu nehmen. Letztendlich aber entscheidet jeder Fotograf selbst wie er sein Bild gestaltet und im IMG_3825Zweifel kann man ja heutzutage auch mehrere Bilder machen und nachher das Beste auswählen.

„Wer als Anfänger die Gestaltungsregeln der Fotografie ignoriert, hat keinen Verstand. Wer sich aber fotolebenslang daran klammert, hat keine Phantasie.“ Detlef Motz

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