Juni 2013, Blaue Stunde

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Bilder wie dieses sieht man oft in Werbeprospekten oder Reiseführern, ein tiefblauer Himmel und die schon beleuchteten Gebäude.

Das Geheimnis dieser sogenannten „Blauen Stunde“ sind die wenigen Minuten (je nach Jahreszeit und Breitengrad unterschiedlich, in Mitteleuropa meist zwischen 20 und 50 Minuten) vor Sonnenaufgang bzw. nach Sonnenuntergang, in denen der Himmel (natürlich nur, wenn keine dichte Wolkendecke die Sicht versperrt) ein leuchtendes blau annimmt. Interessant ist dabei, dass der Himmel nun eine ähnlich Helligkeit wie die Beleuchtung der Gebäude besitzt und man so Fotos mit einem größeren Kontrastumfang machen kann, als bei hellem Tageslicht.

Unter http://jekophoto.de/tools/daemmerungsrechner-blaue-stunde-goldene-stunde/index.php gibt es eine nützliche Internetseite um sich für jeden beliebigen Breitengrad den Sonnenaufgang, Sonnenuntergang sowie die Dauer der blauen Stunde anzeigen zu lassen.

Physikalisch gesehen ist diese Blaufärbung übrigens nicht auf den gleichen Effekt zurückzuführen, wie der blaue Himmel am Tag (das kurzwelligste blaue Licht wird am stärksten gestreut und scheint uns so von allen Seiten entgegen), sondern wird durch die Ozonschicht hervorgerufen.

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