Nov. 2014, Milchstraße

IMG_9490-5_wasserzeichenWenn man sich mal in einer sternenklaren Nacht der Stadt hinauswagt , dann kann man häufig deutlich mehr Details im Himmel erkennen als sonst, so wie hier auf diesem Bild von meinem kurzen Dänemark-Trip am Limfjord.

Für diese Art der  Nachtfotografie ist eine hohe Lichtempfindlichkeit der Kamera, eine Belichtungszeit von 10 bis 60 Sekunden sowie natürlich ein Stativ erforderlich. Für dieses Bild habe ich eine Lichtempfindlichkeit von 3200 gewählt (was nicht die höchste Stufe ist), dafür aber etwas länger (90 Sekunden) belichtet. Bei einer erhöhten Lichtempfindlichkeit tritt allerdings starkes Bildrauschen auf, was eine nachträgliche Bearbeitung des Bildes erfordert.

Technisch ist die längere Belichtungszeit bei den meisten DSLRs kein Problem, allerdings macht einem die Erdrotation einen  Strich durch die Rechnung. Die Sterne sind nicht mehr als Punkte, sondern ab einer Belichtungszeit von schon 30 Sekunden als Striche zu erkennen. Deshalb und auch aufgrund des (nicht immer komplett zu entfernenden Rauschens) sehen solche Bilder von Dichtem meist etwas weniger beeindruckend aus, als aus der Ferne.

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