Stockholm (Reisebericht)

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Stockholm_15Im August besuchte ich eine Freundin in Schweden, wo sie ihr Auslandssemester verbringt. Da sie nicht weit von Stockholm entfernt studiert bot sich für uns die Gelegenheit, der schwedischen Hauptstadt am Wochenende des 23. und 24. 08. mit einer weiteren Spontan-Begleitung einen zweitägigen Besuch abzustatten.

Stockholm_00Der erste Tag war bis auf wenige, seltene Momente sehr wolkenverhangen und verregnet, so dass wir uns entschieden uns eher im Trockenen aufzuhalten und uns einige Museen ansahen, darunter das Nobel-Museum, das Fotografie-Museum und das Vasamuseum (dessen Besuch ich absolut empfehlen kann).

Entsprechend entstanden an diesem Tag nur wenige Fotos, am Tag darauf allerdings umso mehr.

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Der nächste Tag begann deutlich schöner, als der vorherige geendet hatte. Es zogen zwar noch immer einige Wolken durch, diese brachten aber nur noch sehr vereinzelt Regen und verliehen der Stadt in den Sonnenphasen eine einmalige dramatische Kulisse.

Zum Nachmittag lösten sich auch diese Wolken noch größtenteils auf, sodass wir nun einen nahezu wolkenlosen blauen Himmel hatten.

Wir nutzten diese Gelegenheit für einige Touren durch das ehemalige Arbeiter- und heutige Szeneviertel Stockholms, Södermalm.

Hier findet man viele kleine Holzhäuser, die den Eindruck vermitteln, man sei aus der Millionenstadt Stockholm in eine schwedische Kleinstadt versetzt. Hier wohnten früher die Arbeiter Stockholms, heute findet man hier viele kleine Cafés und Kneipen. Außerdem liegt Södermalm etwa 30 bis 40 Meter höher als der Rest der Stadt, sodass sich ständig ein wunderschöner Blick über ganz Stockholm bietet.

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Am späten Sonntagnachmittag musste ich dann meine beiden Begleiterinnen verabschieden, da diese zurück nach Hause mussten, während ich noch eine Nacht alleine in Stockholm verbringen würde um am nächsten Morgen nach Tampere in Finnland zu reisen um meine kleine Skandinavien-Tour fortzusetzen.

Während es langsam Abend wurde machte ich mich also auf den Weg zur Insel Skeppsholmen um in meiner Jugendherberge einzuchecken. Diese ist etwas ganz Besonderes, denn sie befindet sich auf einem Schiff. Die Af Chapman ist ein altes Segelschiff aus dem 19. Jahrhundert und mittlerweile eines der Wahrzeichen der Stadt. Umso sympathischer finde ich es, dass daraus eine relativ einfache Jugendherberge statt eines Sternehotels gemacht wurde.

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Während also die Sonne den Tag mit einem wunderschönen Sonnenuntergang beehrte, setzte ich mich am Ufer der Insel auf eine Bank und genoss mein selbstgemachtes Abendbrot und den Ausblick der sich mir dabei bot.

Ursprünglich hatte ich den Plan zum Sonnenuntergang und der blauen Stunde noch durch die Stadt zu gehen und nach interessanten Motiven zu suchen, doch ich hatte nun das Gefühl, das interessanteste Motiv läge hier direkt vor mir, also fotografierte ich an diesem Abend nur von Skeppsholmen aus.

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Ich hatte zwei wunderschöne Tage in Stockholm und dabei erstklassige Begleitung, doch am nächsten Tag sollte es nun weiter nach Finnland gehen …

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