Der letzte Frost

Manchmal ist es erstaunlich, was für Temperaturunterschiede zwischen Stadt und Umland herrschen. Als ich neulich von Zuhause aufbrach um im Duvenstedter Brook wieder einmal den Sonnenaufgang zu fotografieren, war es in der Stadt noch etwa 6°C wärmer als im Naturschutzgebiet, wo es noch leichten Frost gegeben hatte.IMG_1500-2Dadurch waren die Pfützen, die sich durch den vielen Regen der vorigen Tage und Wochen im Gebiet angesammelt hatten, gefroren und auf den Gräsern lag ein weißer Reif. Zusammen mit dem morgendlichen Nebel wirkte die Landschaft auch Ende März noch sehr winterlich. Weiterlesen

Einfach nur Wasser

Wieder einmal war ich auf See, diesmal im subtropischen Südatlantik, und wieder einmal habe ich einiges an Bildern mitgebracht. Hier zeige ich mal einige Bilder, die (fast) nur Wasser in verschiedenen Licht- und Wettersituationen zum Motiv haben.

img_0362-2Im Gegenlicht einer hoch stehenden Sonne sieht die aufgewühlte Wasseroberfläche aus wie flüssiges Metall.

img_0732-2Dieses Bild ist eines der wenigen guten aus einer Serie von etwa 100 Bildern, in denen ich versuchte genau diese Situation des durch die Welle scheinenden Sonnenlichts zu fotografieren. Die schnellen Bewegungen der Wasseroberfläche machen vor allem das Fokussieren etwas schwierig. Weiterlesen

Wanderungen um Bergen – Teil 2

img_1854-2Nach meiner ersten Wanderung, die ich alleine in Bergsdalen unternommen hatte, konnte ich noch zwei Jungs aus Bergen überzeugen, mit mir noch einmal in dieser Region zu wandern. Die Route, die ich eine Woche zuvor genommen hatte, mieden wir allerdings. Zum einen, weil ich sie ja nun schon kannte und das Gebiet wirklich einige Wanderwege bietet, zum anderen deshalb, weil sie wirklich nicht sehr gut sichtbar ist. Ziel war diesmal die Hütte Gulhorgabu (siehe oben), die mit dem Baujahr 2014 die neueste Hütte in der Region Bergen ist. Weiterlesen

Wanderungen um Bergen – Teil 1

Bevor ich meine große fünftägige Tour durch die Hardangervidda gemacht habe bin ich in der Umgebung von Bergen immer wieder für Nachmittags-, Tages- und Wochenendtouren unterwegs gewesen. Dabei sind natürlich auch einige Bilder entstanden. Das obige Bild stammt von einer Wanderung, die ich mit meinem französischen Mitbewohner von Voss aus gemacht habe. Wir starteten an einem Samstagmorgen sehr früh in Bergen mit dem Zug und fuhren eine gute halbe Stunde auf der Bahnstrecke Richtung Oslo vorbei an herrlichen Fjorden, immer wieder unterbrochen von Tunnels. Voss ist eine Kleinstadt, etwa 60 km von Bergen entfernt, die vor allem für sein Extremsportangebot und die hübschen Wasserflaschen bekannt ist, die hier abgefüllt werden. Wir stiegen von ca. Meeresniveau auf einen 1300 m hohen Gipfel hinauf und wieder hinunter. Das Wetter war wechselhaft, aber durchaus nicht schlecht und wir konnten einige Regenbögen sehen.

Auf selbiger Wanderung kamen wir auch, je höher wir stiegen, an immer größeren Schneefeldern mit den dazugehörigen Schmelzwasserseen vorbei. Da wir wirklich fast auf Meeresniveau losgegangen waren, erlebten wir auf unserem Aufstieg sehr viele verschiedene Vegetationen. Von Wald über vereinzelte Büsche, moosbewachsene Ebenen bis hin zur reinen Steinlandschaft kurz unter dem Gipfel. Weiterlesen

Im Nebel an der Elbe

Am Sonntag Morgen nutzte ich die Gelegenheit, den angekündigten Morgennebel am Zollenspieker Fährhaus im Südosten Hamburgs zu fotografieren. Ich kam gerade rechtzeitig an, um die letzten Momente der blauen Stunde im Nebel festzuhalten.img_9705-2Ich hatte gehofft, dass die Sonne den Nebel schon kurz nach Sonnenaufgang auflösen würde, allerdings dauerte dies etwas länger und die Sonne setzte sich nur schwerlich gegen den Nebel durch. Trotzdem bot auch der Nebel mit der leicht durchscheinenden Sonne eine wunderschöne Stimmung an diesem Morgen. Einige hundert Gänse verliehen der Szenerie dazu noch einen sehr herbstlichen Eindruck.

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Binnenhafen und Nikolaifleet

Ich habe schon eine ganze Weile keine Bilder mehr aus Hamburg gezeigt, da ich mich verstärkt für Landschafts- und Naturfotografie begeistere. Gestern bin ich dann aber mal wieder draußen gewesen um den Sonnenuntergang und die blaue Stunde im Binnenhafen und im Nikolaifleet zu fotografieren.img_9598-2Der Binnenhafen ist der älteste Teil des Hamburger Hafens, der noch als solcher genutzt wird. Heute stehen hier hauptsächlich Barkassen für Hafenrundfahrten bereit. Weiterlesen

5 Tage in der Hardangervidda – Teil 3

img_9343-2Für den nächsten Tag stand mit ca. acht Stunden wieder eine etwas längere Etappe an, weshalb ich früh aufstand und die Hütte verließ um wieder am frühen Nachmittag an der nächsten Hütte anzukommen. Der neue Tag begann, wie der letzte geendet hatte, bedeckt, aber größtenteils trocken. In dem Moment allerdings, als ich die Hütte verließ ging noch einmal ein kurzer Schauer nieder, der von plötzlich durchbrechendem Sonnenlicht angestrahlt wurde und so einen kräftigen Regenbogen erzeugte.

img_9182-2img_9262-2 Weiterlesen

5 Tage in der Hardangervidda – Teil 2

img_9267_stitch-2Obwohl der vorige Tag mit klarem Himmel und einem wunderschönen Sonnenuntergang zuende gegangen war, begann der neue Tag mit Regen, Wind und Nebel. Der Regen störte mich nicht großartig – schließlich war ich darauf eingestellt – aber den Nebel fand ich tatsächlich etwas frustrierend. Ich wollte ja eigentlich die weiten Landschaften der Hochebene sehen, nun stand ich allerdings in einer dichten Nebelsuppe und konnte teilweise maximal 30 m weit sehen, sodass ich froh über die reichlich aufgestellten Wegweiser in Form von gestapelten Steinen war. Weiterlesen

5 Tage in der Hardangervidda – Teil 1

img_9365_stitch_stitch-2Nachdem mein Praktikum am Geophysikalischen Institut in Bergen beendet war, hatte ich noch etwas mehr als eine Woche Zeit bis mein Flug zurück nach Hamburg anstand. Dies hatte ich von vornherein so geplant, um in dieser Zeit noch einige Wanderungen zu unternehmen. Unter anderem wollte ich unbedingt durch die Hardangervidda wandern, eine auf durchschnittlich etwa 1300 m gelegene Hochebene auf halber Strecke zwischen Bergen und Oslo. Ich entschied mich für eine Durchquerung von Haukeliseter im Süden nach Kinsarvik im Nordwesten, eine ca. 87 km lange Route, für die ich fünf Wandertage eingeplant hatte. Die Nächte verbrachte ich jeweils in Berghütten, von denen es in der Gegend viele gibt. So sparte ich mir das Gewicht eines Zeltes zu schleppen und konnte mich in den Hütten jeweils mit Essensvorräten eindecken. Weiterlesen